Selbstportrait
Krise #2



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Katalogtext weisses haus von Joachim Kapuy

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Videostill

Selbstportrait / Krise #1

Performative Videoarbeit

Abstrakt
Wirtschaftsnachrichten, Analysen der Finanzmärkte sowie Berichte über Börsencrashes, die seit dem Geburtsjahr von Andrea Salzmann über das öffentlich rechtliche Fernsehen ausgestrahlt wurden, sind Ausgangspunkt dieser performativen Videoarbeit. Beginnend mit dem ersten großen Börsencrash nach dem 2. Weltkrieg im Jahr 1987 greift die Künstlerin globale Finanzkrisen auf, indem sie selbst in die Rolle der Nachrichten-Sprecherin schlüpft. Es ist immer wieder die Künstlerin selbst, die die Schreckensnachricht von einem weiteren Börseneinbruch verbreitet, dabei ein Bedrohungsszenario skizziert, das in seiner Gestalt diffus und nicht leicht zu verorten ist. Die Verbindung von Persönlichem und Politischem, von Video und Live Performance spielt auf die Brüchigkeit einer linearen Geschichtsschreibung an, auf das Aufeinandertreffen von großen und kleinen Geschichten. Bei Andrea Salzmann wird der Frage nach der eigenen Involviertheit mit den Mitteln der medialen Inszenierung selbst nachgegangen. Machtansprüche und ein häufig unhinterfragter passiver Medienkonsum werden in ein seriöses Spiel verwickelt, bei dem die Künstlerin nicht zuletzt dem Betrachter die Frage übergibt, was diese Krisen mit dem eigenen Leben, der eigenen Sicherheit zu tun haben.

Jingle: Stefan Geissler

Die Ausstellung findet im Das Weisse Haus Wien statt.
Eröffnung 27. März 2012. Zusatz Performance 12.5.2012.

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Stefan Geissler
Das Weisse Haus